„Alte Schule, altes Haus“

Nach vier Jahren an der Struwwelpeterschule hieß es für die Viertklässler am Freitag, den 22.07.22 Abschied nehmen. Für diesen Tag haben sich verschiedene Schülerinnen und Schüler und deren Lehrer und Lehrerinnen ein kleines Programm überlegt. Ein besonderer Dank gilt Frau Bleek, Frau Hofmann, Frau Klenner und Herrn Witzke für die tolle Organisation.

Nach einer kurzen Ansprache des Schulleiters Herr Schramm, zeigten die Tänzerinnen und Tänzer der Tanz-AG ihren fetzigen Tanz zum Lied „Señorita“ und sorgten für eine sommerliche Stimmung. Anschließend bekam jede Schülerin und jeder Schüler und die dazugehörigen Klassenlehrerinnen der vierten Klassen die traditionellen Struwwelpeter-Goldmedaillen überreicht. Die Klasse 2a verzauberte das gesamte Publikum mit einem kleinen Musical zur Geschichte des Regenbogenfischs. Dafür hatten die Schülerinnen und Schüler extra eigene Kostüme gebastelt. Ein kleines Sockentheater der Klasse 2b zur Musik der Muppet Show mit selbst hergestellten Sockenfiguren sorgte für allgemeines Schmunzeln. Das Ensemble der dritten und vierten Klassen unter der Leitung von Frau Bleek begeisterte mit einem israelischen Musikstück „Kol dodi“ und dem Lied „So wie tausend helle Sterne“. Mit einem Lied zur einer Melodie aus dem Dschungelbuch „Probier´s mal mit ner neuen Schule“ getextet von Frau Klenner und begleitet durch das Ensemble verabschiedeten sich die Viertklässler musikalisch. Der von allen vierten Klassen vorgetragene Liedklassiker „Alte Schule, altes Haus“ von Rolf Zuckowski rundete die gelungene Abschlussfeier, die nach zwei Jahren Corona-Pause nun endlich wieder etwas größer mit der ganzen Schulgemeinde stattfinden konnte, ab.

Die Schulgemeinde der Struwwelpeterschule wünscht allen Viertklässlern viel Spaß und Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

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Kinder der Struwwelpeterschule absolvieren Känguru-Sprünge

Zum ersten Mal haben über 50 Dritt- und Viertklässler:innen der Stuwwelpeterschule am landesweiten Känguru-Mathematikwettbewerb teilgenommen. Stolz übergab Schulleiter Herr Schramm den jeweils besten Kindern der Klassen und den Kindern, die auf Landesebene besondere Leistungen vollbracht haben, ihre Urkunden.

Die besten Ergebnisse erzielten: Luka Hellmich (Klasse 4a), der auf Landesebene einen der zweiten Plätze erreichte und die weitesten Känguru-Sprünge mit den meisten richtigen Lösungen am Stück erzielte. Einen der dritten Plätze auf Landesebene erlangte Yosief Michael (Klasse 4a).

Schulintern erzielten folgende Kinder die besten Plätze: Muhamed Cilljevic (3a), Pia Schmidt (3b), Lina Calandra (3c), Luka Hellmich (4a), Eni Salihu (4b) und Elian Schäfer (4c).

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein, der die Kosten für die Startgebühr für alle teilnehmenden Kinder übernahm.

Rebecca Taranto

Ehrentag an der Struwwelpeterschule

Endlich war es soweit! Kurz vor den Sommerferien wurden heute jeweils die drei besten Schülerinnen und Schüler, welche bei den Bundesjugendspielen teilgenommen haben, geehrt. Unter großem Applaus der Schulgemeinde nahmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2011, 2012 und 2013 ihre Sieger- und Ehrenurkunden entgegen.

Herzlichen Glückwunsch an: 

Zoe Dettmering (4a), Lara Wandt (4b), Lena Reuter (4a), Timon Janz (4b), Chakir Ferouni (4c) und Yasief Michael (4a) für das Erreichen einer Siegerurkunde (Jahrgang 2011).

Lina Calandra (3c), Milla Yassikaya (4a), Alina Brönner (3c), Khalil Abou Chehab (4a), Anton Päckert (4c) und Yasin Bahcekapili (4c) für das Erreichen einer Ehrenurkunde (Jahrgang 2012). 

Im Jahrgang 2013 erreichte Emilie Weyel (3a) mit ihrer Punktzahl eine Ehrenurkunde, Eilina Waßmuth (3a) und Hannah Balser (3b) eine Siegerurkunde. Über eine Ehrenurkunde freuten sich Louis Jahn (3b), Paul Müller (3b) und Jannik Reuhl (3b). 

Herzlichen Glückwunsch an alle Sportlerinnen und Sportler, die bei den Bundesjugendspielen dabei waren und ihr Bestes gegeben haben!  

Konzert der Struwwelpeterschule vom 9. Juli 2022

Unter dem Thema „Sternenwelten“ fand am Samstag 9. Juli 2022 das diesjährige Konzert zum Projekt ZusammenSpiel Musik der Struwwelpeter-Schule  statt. Um 11 Uhr war die Sporthalle voll besetzt und viele kleine Mitwirkende fieberten ihrer Vorstellung entgegen. Zu Beginn brachten alle ersten Klassen mit dem Lied „Unser Raumschiff macht sit-sit-sit die Zuschauer in Weltraumreisestimmung. Die Reise wurde vom Ensemble der zweiten Klassen mit den Stücken „Wir gehen auf die Reise bis zum Mond“ und „Carnevalito“ fortgesetzt. Die Klasse 1b brachte einen Raketenstart mit Hilfe von Boomwhackers zu Gehör, anschließend flogen sie mit dem Lied „Wir fliegen durch das Weltenall“ selber durch Raum und Zeit. Emilie Weyel erweckte mit dem Gitarrenstück von Maria Linnemann „Busch Wallaby“ das Gefühl vom Lagerfeuer unterm Sternenhimmel. Die Klasse 1c nahm mit dem „Raketenflug zum Planet XXL“ und „Ich wollt` schon immer mal Rakete fliegen“ an der großen Weltraumreise teil. Auch der Klavier-Beitrag vorgetragen von Luka Worzelberger „Tanz der Glühwürmchen“ von Osyna Krut setzte die Stimmung von unendlicher Weite fort. Nun endlich waren die Kinder der Klasse 1a mit „2 Planeten“ und „1-0-7 Raumstation“ am Start für den Flug in das Weltall. Das Ensemble der dritten und vierten Klassen begeisterten mit „Kol dodi“ einem israelischem Lied und einer „Fanfare“ alle weltraumbegeisterten Zuschauer. Zum Abschluss durften alle Kinder das Lied „So wie tausend helle Sterne“ gemeinsam instrumental oder gesanglich vortragen. Mit diesem Lied wurde noch einmal deutlich wie schön und schützenswert unsere Welt ist.

Herr Möller, Leiter der Musikschule Nidderau, Schöneck, Niederdorfelden und Herr Schramm, Leiter der Struwwelpeterschule bedankten sich bei allen Schülerinnen und Schülern, sowie den Lehrkräften Frau Schultheis, Frau Dommasch und Frau Hofmann für den wunderschönen Samstagvormittag. Ein besonderer Dank ging an Frau Bleek für die tolle Vorbereitung und Durchführung des Konzertes.

Perpetua Hofmann

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Umbauten an der Struwwelpeterschule in Niederdorfelden sind abgeschlossen

Artikel aus dem Hanauer Anzeiger vom 11.07.2022

https://www.hanauer.de/region/niederdorfelden/umbauten-an-der-struwwelpeterschule-in-niederdorfelden-sind-abgeschlossen-91659658.html

Bei der Vorstellung der fertiggestellten Fassade in der Struwwelpeterschule in Niederdorfelden gab es viele freudige Gesichter: Landrat Thorsten Stolz (Vierter von links) und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (rechts) betonten, wie wichtig es ist, dass Schulen auf dem neuesten technischen Stand sind und Orte zum Lernen und Wohlfühlen sind. © PM

Die Struwwelpeterschule in Niederdorfelden hat an ihrer Nordwestfassade eine neue Optik erhalten: Die Fassade mit blauen, grauen und orangebrauenn Elementen wurde mit Mitteln aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Landes Hessen (KIP 2) saniert und die Treppenhäuser mit den südöstlich angrenzenden Nebenräumen wurde brandschutztechnisch umstrukturiert. 2,2 Millionen Euro wurden verbaut.

Niederdorfelden – „Das ist sehr gut investiertes Geld“, stellte Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann bei einer kleinen Feier anlässlich der Fertigstellung fest. „Denn wir investieren in die Bildung und damit in die Zukunft unserer Kinder“, sagte Ottmann. Er dankte allen Beteiligten für ihre Geduld und ihr Mitwirken, insbesondere auch den Mitarbeitenden des für den Schulbau zuständigen Amtes 65 und den beteiligten Baufirmen. Auch Landrat Thorsten Stolz sprach von einem sehr guten Tag für die Schulgemeinde.

„Architektonisch und technisch aus dem Dornröschenschlaf erwacht“

„Der Main-Kinzig-Kreis macht seine Schulen fit für die Zukunft. Dazu gehören neben der technischen Sanierung auch Räumlichkeiten für die pädagogische Betreuung am Nachmittag und die Mittagsverpflegung“, sagte der Landrat. All das sei nun in der Grundschule realisiert. „Die Struwwelpeterschule ist architektonisch und technisch aus dem Dornröschenschlaf erwacht“, erklärte Schulleiter Harald Schramm im Beisein der gut gelaunten Gäste aus Politik, Verwaltung und beteiligter Baufirmen. Die Fassade zeichnet sich durch unterschiedlich große und räumlich versetzte Fenster aus.

Auch die Kinder feierten die baulichen Veränderungen ihrer Schule und trugen gut einstudierte Gesangsstücke vor. Auch sie sind froh über die Fertigstellung, denn die Bauarbeiten liefen tagtäglich neben dem Schulalltag – das war keine leichte Situation für alle Beteiligten, stellte der Schulleiter fest, der insbesondere den Einsatz des Hausmeisters René Martin lobte.

Voraussetzung für modernes digitales Lernen geschaffen

Nach all den Einschränkungen sei nun die Freude über das Erreichte entsprechend groß. Die Struwwelpeterschule verfügt auch über elektronische Tafeln und die dafür benötigte Infrastruktur– eine Grundvoraussetzung für modernes digitales Lernen. Deshalb bedankte sich der Schulleiter laut Mitteilung beim Main-Kinzig-Kreis für die hierfür getätigten Investitionen in den zurückliegenden Jahren.

Die Schule ist auf Wachstumskurs, das liegt auch an den Neubaugebieten in Niederdorfelden, wie Bürgermeister Klaus Büttner sagte. Derzeit besuchen 226 Kinder die Grundschule. In der Gemeinde seien Schule und Vereine eng vernetzt, wodurch sich zahlreiche Kooperationen ergäben, etwa mit der örtlichen Musikschule.

Ab September bietet die Schule Ganztagsbetreuung mit Mittagsverpflegung an. „All das ist mit großen Herausforderungen verbunden und wir freuen uns, dass die Struwwelpeterschule hier so gut aufgestellt ist. Das wäre ohne das Engagement seitens der Schulleitung und Lehrkräfte, aber auch des Fördervereins, in dieser Form nicht möglich“, sagte Landrat Thorsten Stolz.

Werbung für den Lehrerberuf

Grußworte sprach auch Schulamtsdirektorin Susanne Fries vom Staatlichen Schulamt für den Main-Kinzig-Kreis in Hanau, die die vielfältigen und zielführenden Kooperationen der Schule im Sinne des Bildungs- und Erziehungsplanes lobte. Hinsichtlich der zurückgehenden Studierendenzahlen im Bereich Lehramt gelte es, gemeinsam mit allen Akteuren für diesen schönen Beruf zu werben.

Die Anwesenden waren sich einig, dass insbesondere die Grundschule ein „Herzensberuf“ ist, für den die Politik möglichst ideale Rahmenbedingungen schaffen sollte, um engagierte Pädagogen und Pädagoginnen zu gewinnen und ein rundum gelungenes schulisches Angebot vor Ort zu haben, wie es an der Struwwelpeter-Schule nun der Fall sei.  fmi

Hilfe für ukrainische Kinder – was können wir tun?

Auch bei den Kindern macht das aktuelle Thema – Krieg in der Ukraine – nicht halt!

So schreibt das hessische Kultusministerium “Die aktuellen Nachrichten über den Russland-Ukraine-Krieg sind allgegenwärtig und beeinflussen stark unseren Alltag. Viele Schülerinnen und Schüler berichten von Sorgen und Ängsten, es fällt ihnen schwer die Inhalte der Nachrichten einzuordnen und zu verarbeiten.“

Das Kultusministerium stellte ferner Hinweise für Schulen bereit, die beim Umgang mit der schwierigen aktuellen Situation in der Schule unterstützen können.

Das Thema vorsichtig einzuführen schien besonders wichtig, da den Ethikunterricht auch Kinder aus Kriegsgebieten besuchen, die selbst Krieg, Angst und Flucht erfahren haben. Aus diesem Grund starteten wir mit dem Thema ‚Streit mit Mitschüler*Innen, Freunden und Familie‘, bei dem alle Kinder von ihren Erfahrungen und Gefühlen berichten können.

Die Kinder erzählten von den Gesprächen über den Krieg und dessen mögliche Auswirklungen zuhause in der Familie, über ihre Ängste und Sorgen, aber insbesondere über das Mitleid, welches sie für die armen Kinder empfanden, die nun ihren Papa, ihr Zuhause und ihre Freunde verlassen müssen, um in Sicherheit leben zu können.

Wo-sollen-wir-schlafen?, Wie-soll-ich-die-fremde-Sprache-verstehen? oder aber Was- passiert-mit-meinem-Spielzeug? waren Fragen, die die Kinder beschäftigten. Sie fühlten sich machtlos, da wir nur darüber reden können, aber sie als die Kleinen nichts tun können. Daraus entwickelte sich das Gespräch darüber, ob Kinder keine Stimme haben sollten/dürfen und nicht auch kleine Gesten möglich sind.

Ideen über Ideen sprudelten und schnell waren sich alle 16 Kinder der vierten Ethikklasse einig, dass Spenden gesammelt werden sollen, die ukrainischen Kindern in Notlagen zugute kommen sollen.

So begannen wir zu basteln – weiße Friedenstauben aus Papptellern sowie kleine Anhänger aus Holz, die mit dem Peace-Zeichen bemalt mit einem festen Garn symbolisch am Rückspiegel von Autos hängen sollten.

Eines der Plakate, um die Aktion zu bewerben

Alle Basteleien sowie Plakate, um die Aktion zu betonen, wurde gemeinsam zu verschiedenen Anlaufstellen getragen: Zu allererst natürlich in unser liebes Lädchen “Mein Lädchen“, in dem wir mit unserer Idee von der Inhaberin Frau Krentz herzlichst empfangen wurden. Auch in der Brunnen-Apotheke wurden wir freudig unterstützt und bekamen bestplatzierte Aufsteller!

Mein Lädchen
Brunnen-Apotheke

Die Aktion lief knapp drei Wochen und brachte uns tolle 300 Euro ein, die wir an das SOS-Kinderdorf zur Unterstützung ukrainischer Kinder spendeten.

Wir bedanken uns bei allen, die diese Aktion unterstützt und gespendet haben! Die Kinder waren unglaublich glücklich und erstaunt, wie viel positiven Einfluss sie doch haben ! Ich freue mich mit so einer aktiven und tollen Lerngruppe diese schöne Erfahrung gemacht zu haben und bin sicher, dass dies nicht die letzte soziale Aktion dieser jungen Lernenden war und sage DANKE, liebe Ethikgruppe für euer großes Engagement!!

Englischunterricht der Klasse 3a: Wir werden Wetterfrosch

Zum Ende des 3. Schuljahres mochten die Lernenden der Klasse 3a gerne teilen, was sie im Unterricht fabrizierten – jeder durfte einmal Nachrichtensprecher sein und seine eigene Wetteraussicht präsentieren. Viel Spaß beim Anhören 🙂

Übrigens: Die Kinder haben englische Namen, die nicht ihrem echten Namen entsprechen 😉

FAIR TRADE – Unsere Entdeckungstour

Wir, das sind 15 Kinder der vierten Klassen und ihre Ethiklehrerin, möchten gerne einen kleinen Einblick in unsere Entdeckungstour zum Thema FAIR TRADE geben.

Wie kamen wir auf das Thema? Aus dem vorausgehenden Unterrichtsthema FAIR PLAY entwickelten sich Fragen wie das in der Welt ist, warum manche Menschen zu wenig Geld zum Leben haben und Kinder nicht in die Schule gehen können.
Wir begaben uns also auf Recherche über Fair Trade – Was ist das? Wo gibt es das? Wie erkennt man das? Was kann ich und meine Familie tun, damit die Menschen gut leben können? Bin ich dafür zuständig?

Dazu hielten die Kinder beim Einkaufen mit ihren Eltern die Augen auf nach Fair Trade Produkten, verglichen Preise, interviewten ihre Familie zu deren Vorwissen über Fair Trade, untersuchten ihre Kleidungsstücke und bestimmte Marken auf Fair Trade Siegel.
Auch die Eltern ließen sich von der Begeisterung und dem bewussten Blick ihrer Kinder anstecken, so dass die Kinder immer wieder neue Verpackungen gekaufter Fair Trade Produkte mit in den Unterricht brachten und über Geschmack und Preis berichteten. Von vielen Produkten machten wir Fotos, welche wir euch hier zeigen möchten. Es entstanden rege Diskussionen, ob man mehr Geld ausgeben möchte und sollte, damit fremde Menschen es besser haben können.

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Da die Fragen der Kinder über Fair Trade vielfältig waren, recherchierten wir diese mit Hilfe der Schul-iPads in Partner- und Kleingruppenarbeit. Die Kinder überlegten sich Themen, die sie in einem Referat ausarbeiteten und vor der Klasse vortrugen.

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Aber nicht genug – die Kinder fanden heraus, dass die Gemeinde Schöneck sich bereits auf den Weg gemacht hat um Fair Trade Town zu werden. Das fanden sie so spannend, dass wir die Schönecker Bürgermeisterin, Conny Rück, um ein Interview baten. Corona-bedingt interviewte die Ethiklehrerin, Frau Schrapel, stellvertretend mit den Fragen der Kinder, Frau Rück und ihre Fair Trade Mitstreiterin, Frau Claudia Ditzel, im Schönecker Eine Welt Laden.

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Nicht genug wollten die Kinder auch von ihrem Niederdorfelder Bürgermeister, Klaus Büttner, wissen, warum Niederdorfelden dem Schönecker Weg noch nicht folgte. Auch hier wurden wir, stellvertretend zwei Schülerinnen mit Frau Schrapel, herzlich im Rathaus empfangen und durften fragen was das Zeug hielt. Auch die Gemeinde Niederdorfelden erwies sich offen für Fair Trade und verwies auf die Initiative der Bürger*innen und deren Engagement, welches für solche Projekte dringend gesucht und gebraucht werden.

Rückblickend auf die Unterrichtseinheit zum Thema Fair Tade, welche zu Anfang sowohl für die Lehrerin als auch für die Schüler*innen neu und der Verlauf völlig offen war, war es ein sehr erfolgreiches und begeisterndes Thema, welches unseres Erachtens dringend Einzug in den Unterricht erhalten sollte.

Projektwoche 2022

Die Struwwelpeterschule freut sich nach langer Zeit nun diese kleine Projektwoche zum Thema Forschertage anbieten zu können.

Nachstehend finden sich die Beschreibungen der Projekte sowie ihre Ergebnisse.

Viel Spaß beim Erforschen 🙂

Sauberheldinnen und Sauberhelden – Projekt

„Wer will ein Sauberheld sein? – Iiiiiiich!“ So schallte es allerorts aus den Klassenräumen der Struwwelpeterschule. Im Rahmen der diesjährigen Forschertage widmete sich die Schulleitung zusammen mit vielen fleißigen kleinen Helfern den „Sauberhelden“ der Sauberkeit im Schulhaus.  Aus jeder Klasse durften 4-6 Freiwillige den Vorraum des eigenen Klassenraumes gründlich auf Vordermann bringen. Vorrang hatte hier die Säuberung der Wände, die von allen begeistert und mit großem Erfolg in Angriff genommen wurde. Die Kinder waren nach der Aktion sehr stolz auf ihre Ergebnisse.

Um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen erhielten alle Klassen zum Abschluss ein eigenes „Sauberhelden-Set“, d.h. ein personalisiertes Kästchen mit verschiedenen Putzutensilien, in deren Handhabe die Sauberhelden ihre Klasse einweisen werden, um auf Dauer unser schönes Schulhaus zu erhalten.

Harald Schramm und Claudia Almeling

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Klasse 1a

An den Projekttagen hat sich die Klasse 1a mit der Biene beschäftigt. Die Klasse hat gelernt die Biene von anderen Insekten zu unterscheiden, wie Honig entsteht und weshalb die Bienen für die Umwelt unverzichtbar sind. Dank der digitalen Ausstattung der Struwwelpeterschule  konnten beliebte Erklärvideos von „Woozle Goozle“ gezeigt werden. So hat die Frühstückspause gleich mehr Spaß gemacht. Einen Geschmackstest gab es auch. So konnten die Kinder den Unterschied zwischen Blüten-und Waldhonig erschmecken. Als Abschluss gab es dann noch leckere Honigwaffeln.

Eduard Schütz

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Klasse 1b

Die Klasse 1b hat kleine Gärten angelegt. Die Obstkästen wurden bunt angemalt. Diese wurden mit Blumenerde bedeckt und mit Kressesamen bestreut. Außerdem wurden in  bemalte Tontöpfe kleine Salatköpfe gepflanzt. Am nächsten Tag haben wir aus Klopapierrollen fleißige Gärtner gebastelt. Die Gärten wurden zum Schluss mit gebastelten Blumen und Hähnen dekoriert. 

Uta Ditzen

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Klasse 1c

Wasser ist eine zauberhafte Flüssigkeit

Als Forscher und Forscherinnen führten die Kinder der Klasse 1c verschiedene Versuche durch:

– Was passiert, wenn man eine gebastelte Papierrose auf die Wasseroberfläche setzt?

– Welche Gegenstände können schwimmen und welche sinken?

– Wie kann man eine Knetkugel, die sinkt, umformen, so dass sie schwimmt?

– Welches der entstandenen Knetboote kann die meisten Lasten tragen?

– Was kann man beobachten bei zwei gleich vollen Gläsern, die auf der Fensterbank stehen, wo von eins mit Frischhaltefolie bedeckt ist?

Zwischendrin wurde immer mal wieder das Projektwochenlied „Der Planet braucht zum Leben“ gesungen und kleine Erklärvideos geschaut. Als Abschluss bauten die Kinder ihr eigenes Boot, bemalten und verzierten es.

Wasser eine faszinierende Flüssigkeit, die wir wertschätzen und schützen müssen.

Andrea Schultheis

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Klasse 2a

An unseren Projekttagen ging es um das „Geheimnisvolle Erdreich“. Zunächst sind wir folgender Frage nachgegangen: Was befindet sich eigentlich unter unseren Füßen? Dazu haben wir Bodenproben gesammelt. Im Wald fanden wir Waldboden. Auf der Streuobstwiese Wiesenboden. Am Bach nassen Boden. Außerdem holten wir uns Sand aus dem Sandkasten. Alle Bodenproben haben wir genauestens untersucht und alle Ergebnisse wurden in einem Forscherheft festgehalten. Auf unserer Wanderung haben wir so ganz nebenbei Bekanntschaft mit einer Blindschleiche gemacht. Auch Steine haben wir gesammelt und ebenfalls untersucht. Dabei haben wir die Erkenntnis gewonnen, dass durch Verwitterung aus Steinen über viele Jahre Boden entsteht. Wir haben viel erforscht, aber viele Fragen sind offen geblieben, die wir in den nächsten Projekttagen noch gerne erforschen wollen. Ganz besonders die Frage nach den vielen Lebewesen, die in, unter und auf dem Erdboden leben. Toll war am Ende der Projekttage, der von der Klasse 4a erstellte Barfußpfad. Hier konnten wir erfahren, wie sich verschiedener Boden unter unseren Füßen anfühlt.

Perpetua Hofmann

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Klasse 2b

Die Klasse 2b beschäftigte sich an den Projekttagen zur Nachhaltigkeit mit dem Thema „Der Wald als Ökosystem und seine Vorteile“. Hierzu erarbeiteten die Kinder die verschiedenen Aufgaben des Waldes, die sich in einem kleinen Puzzle zusammensetzen ließen. Daran schloss sich eine Kleingruppenarbeit zu den diversen Themen an und die Kinder erstellten entsprechende Plakate. Neben den verschiedenen Aufgaben des Waldes setzte sich eine Gruppe auch damit auseinander, wie man den Wald schützen und bewahren kann.

Sascha Witzke

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Klasse 3a: Das Römische Reich

Rom wurde im Jahre 753 vor Chr. gegründet. Von Rom aus eroberten die Römer die Welt bis das Römische Reich ca. heutige 30 Länder umfasste und diese nachhaltig prägte. Die Sprache der Römer war lateinisch, sie gründeten auch die Stadt Köln, ebenso London geht auf die Römer zurück. So schufen sie beispielsweise Wasserleitungen (Aquädukte), um die damalige Millionenstadt Rom aus 16 km Entfernung mit Wasser zu versorgen. Auch Toilettenanlagen bauten die Römer schon vor ca. 2000 Jahren. Der römische Grenzverlauf (Limes), die römischen Zahlen, Mosaike, Götter, die Gladiatorenkämpfe und der Sklavenhandel waren interessante Unterrichtsthemen. 

Die Klasse 3a schaute sich die Legionäre- die Berufssoldaten- näher an und jedes Kind sägte ein Schild aus, welches mit den römischen Zeichen für Blitz und Donner bemalt wurde. Wir dokumentierten unsere vielen nachhaltigen Eindrücke schließlich in einem Lapbook, das jedes Kind gestaltete. 

Ursula Hoppe

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Klasse 3b

Wir erforschen das Wasser an der Wasserburg

Gut ausgerüstet mit Keschern, Klapptischen und weiteren wichtigen Utensilien brachen wir an unserem ersten Forschertag voller Tatendrang Richtung Wasserburg auf, um dort das Wasser und seine Bewohner zu erkunden. Nachdem wir unsere Station und unser Lager aufgebaut hatten, waren wir endlich startklar. Nach einer kurzen Einstimmung liefen wirgespannt und neugierig mit unseren Keschern und Sieben ans Ufer, um dort Wasserbewohner zu finden, diese behutsam aus dem Wasser zu nehmen, mit Becherlupen zu erforschen und dann mit Hilfe von Bestimmungsbüchern einordnen zu können. Nach wenigen Minuten waren wir bereits erfolgreich und konnten die ersten Tiere bestimmen, die wir jedes Mal wieder ganz vorsichtig ins Wasser zurückließen. Wir entdeckten sehr viele Tiere, die wir vorher noch gar nicht kannten und deren Fähigkeiten uns sehr überraschten. Zum Abschluss legten wir noch ein Natur-Mandala, um uns für unseren spannende Erfahrungen und Erlebnisse bei der Natur zu bedanken.

Rebecca Taranto

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Klasse 3c

Projekttage 2022 Klasse 3c

Die Klasse 3c hat in den Projekttagen Insektenhotels hergestellt. Fast alle dazu benötigten Materialien kamen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit aus den Spenden verschiedener Personen und Obstgeschäften oder durch das Sammeln in der Natur zusammen.

Jedes Kind durfte schleifen, sägen, kleben, Löcher bohren und konnte dann aus den für Insekten zum Nisten oder Überwintern vorbereiteten Materialien auswählen, um das eigene Insektenhotel für den heimischen Garten oder Balkon zu befüllen.

Auch ein größeres Insektenhotel zum Aufhängen auf dem Schulgelände wurde gemeinsam gebaut. Mit viel Freude und dem Anwenden und Erlernen verschiedener handwerklicher Tätigkeiten sind richtig tolle Kunstwerke zum Schutz unserer Insekten entstanden!

Kristina Reuter

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Klasse 4a

Forschertage zum Thema „Nachhaltigkeit“ der Klasse 4a –
Wir bauen einen Barfußparcour aus gebrauchten Materialien

Tag 1: Nachdem wir unsere Planungen noch einmal im Klassenraum besprochen hatten, ging es los!
Bewaffnet mit Spaten, Schaufeln, viel Material zur Gestaltung der einzelnen Felder für unseren Barfußparcour ging es ins Freie. Mit viel guter Laune und Hilfe von Julius Scherp, einem ehemaligen Schüler der SPS, gruben wir die alten Beetumrandungen der Schulbeete vor dem Lehrerzimmer aus.
Diese sollten die Rahmen für die einzelnen Felder des Parcours bilden.
Hier schufteten alle mit und in kürzester Zeit entstanden die ersten Felder aus unterschiedlichen Materialien. Immer wieder überlegten wir, welche Felder hintereinander am besten zu einander passen würden. Es sollten ja für die Füße spürbar sehr unterschiedliche Felder nebeneinander entstehen.

Tag 2: Mit etwas Muskelkater, aber immer noch guter Laune ging es nach einer kurzen Lagebesprechnung und ersten Notizen zu Tag 1 wieder an den „Arbeitsplatz“. Stunde um Stunde wuchs der Fußparcour, es wurden weiter Kantsteine aus den Beeten ausgegraben und als Kante für den Parcours verbaut. Immer wieder verfüllten wir mit Sand und Erde die Ritzen zwischen den Steinen und verteilten verschiedene Materialien wie Steine, Hackschnitzel, Kunststoffröhren, Fliesen uvm in die vorgefertigten Felder. Manches musste angepasst und gesägt werden damit es Platz in unseren gepflasterten Feldern bekam. Heute erhielten wir Unterstützung von Pietros Papa und Frau Klenner, die kräftig mit anpackten. Frau Klenner besprach zusätzlich mit einer kleineren Gruppe die Details für ein Hinweisschild.
Am Ende des 2. Tage belohnten wir uns nach der schweren Arbeit bei hohen Temperaturen mit einem leckeren EIS!

Tag 3: Nach einer kleinen Gesprächsrunde im Klassenraum stellten wir bis ca. 10.45 Uhr unseren Fußparcour fertig. Wir säuberten die Ränder, räumten die Geräte auf und freuten uns auf einen ersten Durchgang ohne Schuhe und Strümpfe. Immer wieder schauten Neugierige vorbei und in einem letzten Schritt tauften wir den Parcours mit „Gänsewein“ (Wassser). Ab 11.30 Uhr gaben wir den Parcour für alle Kinder frei. Wir hoffen nun, dass alle gut damit umgehen und wir alle viel Spaß damit haben werden.

Khalil, Mert, Zoé. Kacper, Milena, Luka, Mattis, Luca, Pietro, Yasief, Max, Lena, Felix, Anakin, Eric, Fabian, Paula, Milla, Jonathan und Frau Lockl

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Klasse 4b

Forschertage in der 4b: Die Kelten

Am Montag, am Anfang der Projektwoche haben wir uns ein Video über die Kelten angeschaut. Danach haben wir Körbe gebastelt und geflochten. Außerdem haben wir Zwerge geschnitzt. Am Dienstag sind wir in das Keltenmuseum in Glauberg gegangen. Dort haben wir eine tolle Rally gemacht. Dazu gab es spannende Fragen. Nun durften wir Bogen schießen, Das Ziel war ein Wildschwein. Danach haben wir alte Broschen der Kelten nachgebastelt. Am Mittwoch haben wir Steine mit keltischen Zeichen bemalt. Außerdem haben wir Keltenmandalas ausgemalt und noch einmal Stöcke geschnitzt. 

Lennart, Timon, Ares

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Klasse 4c

Was summt denn da?

Nur wenige Tierarten unter den Insekten haben ein so positives Image wie die Honigbiene.

 In der Klasse 4c wurde während der Projekttage einiges über die fließigen Bienenarbeiterinnen, die den schmackhaften, süßen Honig produzieren und dabei noch Obstbäume bestäubt, gelernt. 

Alarmierend ist jedoch, dass mittlerweile nur etwa 37 % der bekannten Bienenarten als ungefährdet gelten. Vor allem Wildbienenarten werden immer weniger. 

Welchen Beitrag können Kinder dabei  leisten, damit es den Insekten besser geht? 

Wir haben aus Lehm und Stroh Nisthilfen gebaut und in Blumenkästen aus Milchkartons Wildblumensamen gesät. 

Wir hoffen, dass wir mit unserer Aktion einen kleinen Beitrag leisten konnten, damit es auch morgen noch brummt und summt. 

Grit Werfel

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Unser Schulhof

In diesem Schuljahr gibt es eine Schulhof– AG, die sich zur Aufgabe gemacht hat, den Schulhof zu verschönern und neue Spielmöglichkeiten zu erschließen.

Beim Rundgang über den Schulhof kamen viele Ideen zusammen: Hüpfkästchen, Zahlenspiele, frische Farben bei vorhandenen Spielen und den Zaun zu dekorieren.

Was aber besonders auffiel waren die vielen Masken, die überall – unachtsam weggeworfen – auf dem Schulhof herumlagen.

So entstand unser erstes Projekt: eine Plakataktion mit dem Thema:

Wir Masken gehören in den Mülleimer!

Mit viel Engagement und Freude haben die Kinder die Plakate gestaltet. Sie hoffen sehr, dass die Plakate helfen, sich daran zu erinnern, dass jeder Abfall – und nicht nur die Masken –  in den Mülleimer gehören und nicht achtlos weggeworfen werden sollen.

Wir bedanken uns bei allen, die mithelfen unseren Schulhof frei von Müll zu halten.

Eure Schulhof- AG